IBM WebSphere Low Latency Messaging (LLM)
Hoher Durchsatz und niedrige Latenz
für 1:n- oder n:n-Datenaustausch

Einen wesentlichen Teil der Kosten und Aufwände bei der Entwicklung von Anwendungen nimmt die Realisierung von Schnittstellen und die Übertragung von Daten ein. Dabei werden oft eigene Entwicklungen vorgenommen, die die Heterogenität von Kommunikationsstrecken befördern. Seit über 15 Jahren bietet IBM eine Lösung an, die Kommunikation zwischen Anwendungen deutlich vereinfacht und mittlerweile über 15.000 Kunden zählt und auf über 30 Plattformen verfügbar ist. WebSphere MQ deckt als Kommunikationslayer eine wesentliche Anforderungen ab: Nachrichten werden genau einmal übertragen und gehen nicht verloren. Dabei ist die Übertragung grundsätzlich asynchron, das heißt, die kommunizierenden Anwendungsteile können unterschiedlich schnell arbeiten. Mit WebSphere MQ erhalten Sie damit die Möglichkeit, beliebige Anwendungen auf unterschiedlichen Systemen über einen einheitlichen Layer anzubinden und deren Kommunkation zu verwalten.

WebSphere MQ Low Latency Messaging basiert auf der Kommunikation von WebSphere MQ und bietet eine spezielle Schnittstelle an, die auf Szenarien ausgerichtet ist, in denen die Latenz der Nachrichtenzustellung so gering wie möglich sein muß, z.B. weil Bandbreite sehr teuer ist oder die Zustellung innerhalb von Millisekunden erfolgen muß.

technische Details

WebSphere MQ Low Latency Messaging basiert auf Websphere MQ. Es erweitert jedoch den Funktionsumfang um Funktionen, damit ein hoher Datendurchsatz auch bei niedriger Latenz möglich ist. Dabei unterstützt MQ LLM sowohl 1:n Multicast als auch 1:1 Unicast Messaging bei Verwendung von UDP oder TCP Protokollen. Bei Übertragungen wird der Versand von Nachrichten bestätigt (PAN/NAN) und es kann die Datentransferrate flexibel gesteuert werden, um Überlastungen zu vermeiden.
notwendige Skills

Entwickler verwenden JMS oder das MQI, das aus ca. 15 Methoden besteht. Dabei muß speziell die Vielzahl an Optionen zum lesen und schreiben von Nachrichten bekannt sein. MQ Administratoren Installieren das Basisprodukt und verwalten so genannte Queue Manager (organisatorische Einheit, Vergleichbar mit einem Container), Queues (Ablageplatz, sowie ein teil des Transportmechanismus) sowie Channels (stellen die Schnittstelle zu anderen Queue Managern dar). Zur Verwaltung der MQ Objekte gehören nicht nur, Anlegen und Monitoren, sondern auch die Anwendung von Securitymechanismen. MQ Administratoren brauchen ein kurzes Update, um die neuen Features von LLM zu kennen.


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