
WebSphere Business Modeler
Das Tool an der Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT-Architektur
Mit dem WebSphere Business Modeler entwerfen, modellieren, und dokumentieren Sie Ihre Geschäftsprozesse in mehrdimensionalen Modellen (z.B. Organisations-, Kosten-, Prozess-, Ressourcenmodelle). Durch ein mächtiges Simulations-Engine können Sie die modellierten Prozesse simulieren und anhand von Key Performance Indikatoren (KPIs) das Verhalten der Prozesse überwachen. Komplexe Timetables unterstützen Sie bei der Simulation realer Rahmenbedingungen und ermöglicht Ihnen, Engpässe oder Ineffizienzen bereits in der Modellphase zu erkennen und zu optimieren. Während im Business Modeler die Fachexperten Prozesse abstrahiert modellieren können IT-Architekten im gleichen Tool bereits Schnittstellen zu IT-Systemen einpflegen.
Die im WebSphere Business Modeler erstellen Prozesse werden ohne Informationsverlust zur Weiterbearbeitung in den WebSphere Integration Developer exportiert und können dort zur Steuerung von IT-Systemen vorbereitet werden. Der WebSphere Business Modeler kann zudem Monitoring-Informationen von einem WebSphere Business Monitor importieren und so einen Vergleich zwischen Monitoring-Daten aus dem IT-Betrieb und dem eingangs modellierten und simulierten Modell herstellen.
Der WebSphere Business Modeler ist in drei Ausführungen erhältlich:
- WebSphere Business Modeler Basic
Einstiegsversion mit Basisfunktionen für die Geschäftsprozessmodellierung, -validierung und -dokumentation - WebSphere Business Modeler Advanced
Erweiterter Funktionsumfang mit Simulationsengine, Export von BPEL Modellen und Integration in den Publishing Server - WebSphere Business Modeler Publishing Server
Darstellung der Prozessmodelle in einer Weboberfläche und Zusammenarbeit von Teams in einer Web2.0 Umgebung
| technische Details | |
| Der WebSphere Business Modeler basiert auf der Eclipse Plattform und nutzt größtenteils grafische Editoren zur Abbildung von Prozessmodellen. Um die Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereich zu vereinfachen, kann im WebSphere Business Modeler in verschiedenen Modi gearbeitet werden. Dabei werden die Modelle unterschiedlich validiert. Mit diesem Verfahren kann parallel ein abstraktes Business Modell wie auch eine technisch detailreichere Darstellung in einem Tool entwickelt werden. Durch Anbindung eines WSRR oder UDDI-Repositories und LDAP-Schnittstellen können bereits bestehende Services und Organisationsmodelle identifiziert und in die Modelle eingebunden werden. Im Business Modeler kann nicht programmiert oder Services aufgerufen werden. Im Business Modeller werden Schnittstellen definiert und Objektstrukturen vorbereitet, die im nächsten Schritt in BPEL- und UML-Modelle exportiert werden. | |
| notwendige Skills | |
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Für die Nutzung des WebSphere Business Modelers sind Kenntnisse in der Modellierung und Optimierung von Business Prozessen notwendig.
Um die Prozesse für die Nutzung in der BPEL-Welt vorzubereiten und eine Integration zwischen Fachbereich und IT herzustellen, ist es sinnvoll,
über Grundlagenwissen zu WebServices und XML, insbesondere WSDL, zu verfügen und die Verarbeitung der KPIs und Monitoring Informationen
im WebSphere Business Monitor sowie dessen Export-Schnittstellen zu kennen. Auch wenn nicht der gesamte SOA-Lifecycle eingesetzt wird ist es sinnvoll, einen Überblick über die IBM Produkte und die Einordnung des Business Modelers zu haben, damit beim Entwurf der Prozessmodelle größtmögliche Erweiterbarkeit gewährleistet ist. |
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